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Krankenstand: Lumbago oder Nierenstein?

OGH und OLG: Fußballspiel im Krankenstand rechtfertigt Entlassung.
Der Fußball spielende Kläger (ein Metallarbeiter) begehrte Abfertigungen und Kündigungsentschädigung (und bekam sie in 1. Instanz auch zugesprochen), weil er zwar wegen Lumbago (Lendenwirbelschmerzen) krankgeschrieben war (und ein ganzes Match absolvierte), sich aber später herausstellte, dass die Schmerzen wohl (auch?) von einer Nierenkolik mit Spontanabgang eines Steines herrühren konnten (was leicht mit Lumbago verwechselt werden kann).

Die Instanzen dagegen übereinstimmend: "Im Krankenstand sich nicht so zu verhalten, dass die Arbeitsfähigkeit möglichst bald wieder hergestellt werde, stellt einen Entlassungsgrund dar"; der Arbeitgeber durfte sich auf die Diagnose "Lumbago", was jedenfalls für eine "Teilnahme an einem Fußballspiel kontraindiziert" ist, verlassen: 9 ObA 128/10d, EvBl-LS 2011/114, siehe auch den dortigen Praxishinweis zur "allfälligen Frage eines nur gegebenen Mitverschuldens" iZm § 1162c ABGB; diese Frage kam hier aufgrund der ärztlichen Bestätigung nicht zum Tragen.

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