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"Bonanza für Whistleblower"

Mit "Bonanza" verbindet man die Erinnerung an eine erfolgreiche Filmserie. Geographie-Freaks wissen, dass 11 Städte der USA diesen Namen tragen (und eine Stadt in Nicaragua).
Den eigentlichen Begriff aber hatte ein Artikel mit dem Titel "Bonanza für Whistleblower" in der Neuen Zürcher Zeitung vom 14.9.2012 vor Augen: Die Definition nämlich für Goldgrube, Glücksfall bzw. "großer, unerwarteter Gewinn".

Dort wird nämlich beschrieben, welche Blüten die Institution des Whistleblowings in den USA anhand des UBS-Falles treibt: Der namentlich genannte Bankangestellte der "United Bank of Switzerland" (UBS)-Niederlassung in den USA hat eine Prämie / Belohnung von 104 Mio. Dollar bekommen. Es ist dies der "höchste Betrag, der je einem Whistleblower bezahlt wurde" dafür, "dass er vor den amerikanischen Behörden ausgepackt" hat. Der Bankangestellte hatte den amerikanischen Behörden vor rund 5 Jahren bereits jene Informationen gegeben, der die UBS letztlich im Jahr 2009 zu einem Vergleich veranlasste. Von diesem Betrag waren "400 Mio. Dollar für von Amerikanern hinterzogenen Steuern an die USA überwiesen" worden (so die NZZ schon am 13.9.2012).

Bemerkenswert erscheint, dass eine entsprechende "Belohnung von Whistleblowern" in den USA lange Tradition hat: Die entsprechende Regel sei "schon 1863 unter Präsident Abraham Lincoln eingeführt" worden, und zwar gerade im Zusammenhang mit dem damaligen Bürgerkrieg: Betrugsfälle sind ruchbar geworden, in denen Firmen Rechnungen für nicht erbrachte Leistungen an die Unionstruppen gestellt hatten. Schon damals war eine Belohnung bis 50 % des Betrages "erwirtschaftbar", den der Staat aufgrund einer Meldung hereinbrachte. Bemerkenswert auch, dass rund 80 Jahre später die Belohnungen stark gekürzt wurden und jetzt, mit dem genannten Fall der 104 Mio. Dollar, sich auf den Spielraum von "15 - 30 % der Summe", die die Steuerbehörde dank der Informationen von Whistleblowern einnimmt, einpendelt.
Allerdings muss es sich laut Gesetz um einen "großen Fall" handeln, der ab einer Summe von 2 Mio. Dollar des "Wertes des Falles" (also hier: der hinterzogenen Steuer) als solcher gesehen wird ...

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